Trickroping  (Was ist das eigentlich?)

 

Trickroping? Was ist das?

Trickroping( auch "Tricklassodrehen" genannt), kommt aus dem Alltag der Cowboys bzw. der mexikanischen Vaqueros. Irgendwer fing damit an, kleine Kunststückchen mit dem Rope zu probieren und nach und nach wurde diese Kunst immer weiter verfeinert.

Was sind das für Seile?

Nahm man damals noch die Arbeitslassos um Dreher und Figuren zu machen, so benutzt man heutzutage spezielle Seile, die aus unterschiedlichsten Materialien bestehen. Am verbreitensten sind die Trickropes aus Baumwolle z.B. das SAMSON SPOT CORD. Es ist ca. 1cm stark und lässt sich in sich noch ein wenig verdrehen um so ein gutes Handling zu gewährleisten. Anders hingegen sind die Polyester - Ropes, die steif und recht fest sind. Die lassen sich sauber drehen, verzeihen jedoch keine Fehler, während die Baumwoll - Seile etwas nachgeben. Das Auge, die so genannte "Honda", durch das das Seil geführt wird, ist etwas kleiner als bei einem Working-Rope. Bei einem Arbeitslasso soll sich die Schlinge, der "Loop", schnell zusammenziehen, was bei einem Trickrope nicht gewünscht wird. Im übrigen wird bei einem Arbeitslasso ein Stück Rohleder zum Schonen der Honda verwendet, während es bei einem Tricklasso ein weiches Stück Hirschleder o.ä. tut. Die Länge eines Trickropes variiert zwischen 3,80m bis gut 30m. Je nach Verwendungszweck kommen unterschiedliche Längen zum Einsatz. Die meisten Standard- Tricks macht man mit einem Rope von ca. 4,50m Länge.   

 

Wie dreht man das Tricklasso?

Die eigentliche Kunst ist es, das Rope in den Fingern mit zudrehen. Im Normalfall dreht man das Rope gegen den Uhrzeigersinn und kontrolliert dabei immer die Honda, das sie einen sauberen Kreis macht. Und: Was die rechte Hand kann, sollte die Linke auch können! Also ein Handwechsel von rechts nach links sollte als nächstes geübt werden, wenn man den Flat Loop kann...! Der "Flat Loop" ist eine horizontale Basisfigur aus der sich viele weitere Tricks ergeben. Vertikale Figuren gibt es natürlich auch. Da wären am ehesten der "Butterfly" und der "Texas Skip" zu nennen. Recht populär und immer wieder was für das Auge sind diese Tricks, die schon einiges an Übung erfordern.

Gibt es auch Wettbewerbe?

Ja, die gibt es. Unter anderem findet jedes Jahr in Las Vegas ein Wettbewerb statt, bei dem der "TRICKROPER OF THE YEAR" gekürt wird. Einer, der sich diesen Titel 1996, 1998, 2000, 2001, 2003 sichern konnte ist Fred Schneider aus München.

  Ich und Fred

   Body Loop

                 

  Flat Loop               Texas Skip

  Big Loop

   Erste Verdienste ;-)

 

 

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